Eden: Splitter

Eden: der Playboy, die Schauspielerin Barbara, die in “die bezaubernde Jeannie” spielte, das Eden Hotel am Dom in Köln, das Projekt Eden in England,  die Edenstiftung, die Musikbiennale des “Kulturrraum Niederrheins” mit dem gleichenThema, Art of Eden im Botanischen Garten Krefelds, das Videogame “child of eden”, die  Pension mit diesem Namen, das Kino, der Immobilienhändler, das Wellnesshotel, Eden, das Nahrungsergänzungsmittel und und und.

Wenn man in Googlemaps “Eden” eintippt, fallen die Stecknadeln nur so vom Himmel. Eden ist auf der Erde in der Fläche gut vertreten.

Und “Boris der Maler” zeigte mir, als wir über “EdenZwo” sprachen, seine Eva – eines seiner Ergebnisse vom letzten Aktzeichenkurs.

Alles “Eden – Splitter”, die mir jetzt über den Weg laufen. Aber das ist nicht ungewöhnlich. Denn immer, wenn man Dinge oder ein Thema im Focus hat, kommen die Einzelteile zu einem und wachsen zu einem Ganzen. Sagt Juergen.

Buchalov

Eden – aus Rudolfs Sicht

Natürlich fragte “Rudolf der Bildhauer” am Sonntag: Blogparade, hm?

Zuerst aber standen er und Juergen am Fenster und schauten aus der ersten Etage auf den Ostwall und verfolgten den Karnevalszug in Geldern.

Danach bei Kaffee und Kuchen setzte Rudolf nach:  ”EdenZwo”?. Was das denn da so sei und was es damit auf sich habe? Er kenne den Begriff “Eden”, aus seiner Schulzeit. Und Eden sei eben das Paradies. Und da gäbe es Adam und Eva und die Schlange und den Apfel und die beiden Bäume: den des Lebens und den der Erkenntnis. Und es gäbe den Regelverstoß und die Vertreibung. Und es gäbe die Bilder aus dem Mittelalter mit den Beiden nackt vor den Bäumen, umgeben von Tieren und die Blöße immer geschickt durch einen Zweig mit Blättern verdeckt.

Ja, sagte Juergen, so ein Bild von Cranach habe er letzte Woche im Landesmusueum in Münster gesehen. Und Rudolf meinte, das habe etwas Mythisches, Existentielles. Auch Christliches. Es sei tief in uns verankert.

Juergen hörte genau zu, denn er ist noch auf der Suche. Nicht das Thema will er finden, sondern er will die Sachlage klären. Will wissen, was wir alle über “Eden” wissen und was es uns bedeutet und was die Beschäftigung oder die Verankerung ganz tief in uns mit uns anstellt.

Rudolf sagte auch, er sei gar nicht getauft.

Buchalov

Blogparade: Eden – schöne Dinge

“Eden ist der Ort, an dem Du mir die schönen Dinge erzählst!”

Dieser Satz ist mein Ausgangspunkt beim “EdenZwei-Projekt” mit meinen Kunstfreunden am Niederrhein über das ich gestern berichtete. Aber ich habe noch keinen konkrete Vorstellung wie ich diesen Satz aufgreifen und umsetzten werde. Ich weiß nur ganz grob, welche schönen Dinge erzählt werde könnten.

Was sind das denn für Geschichten, Sätze, Worte, Gedanken, die man an diesem Ort erzählt? Welche schönen Dinge werden weitergegeben? Was sind das für Erzählungen, die wir lieben? Was ist daran schön? Was gibt es für Inhalte, die es sich zu erzählen lohnt? Und und und.

Und an dieser Stelle kommt nun meine Bitte an Euch: Laßt mir genau diese Art von Geschichten zukommen, in welcher Darstellungsform auch immer  (als Text, aber auch als Foto oder Skizze oder Comic oder Postkarte oder oder oder, denn sie alle erzählen Geschichten), veröffentlicht sie in Eurem Blog und sendet mir einen Trackback. Übergebt mir, wenn möglich, Eure Beiträge im Internet als Anstoß zur Weiterbearbeitung. Ich möchte eine Auswahl dieser “Erzählungen” aufgreifen und bei “EdenZwei” im Mai/Juni bearbeiten, verarbeiten, weitergestalten. Euer kreatives Original ist der Ausgangspunkt des weiteren kreativen Bearbeitungsprozesses und es bleibt als Original erhalten. Eure Autorenschaft wird natürlich bewahrt, erwähnt und gewürdigt und Euer Werk dient lediglich als Ausgangsmaterial für meine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema “Eden”. Es entsteht  in Weiterentwicklung etwas völlig Neues – mit Bezug zu Eurer Anregung. Euer Werk wird transformiert werden – wie auch immer und in welcher Form auch immer. Ein Honorar kann leider nicht gezahlt werden.

Ich werde vom 20.2. bis 26.2. 2012 jeden Tag einen Beitrag  mit der Erwähnung von “EdenZwo” oder “Eden” in Buchalovs Blog einstellen, den ihr kommentieren könnt und wo ihr die Möglichkeit habt, Euren eigenen Beitrag zum Thema zu verlinken. Eine Zusammenstellung aller Blogger als Liste werde ich natürlich ebenfalls nach Abschluss der Blogparade posten.

Bin gespannt, ob dies funktioniert. Ich freue mich sehr auf Eure Unterstützung.

Als Dankeschön verlose ich unter allen Teilnehmern obiges Bild aus den Anfängen der Beschäftigung mit meiner Blumenserie, ein Aquarell (40×50) , das ich dem Glücklichen dann zusenden werde.

Juergen

EdenZwo: Treffen

EdenZwo nimmt Fahrt auf.

Wir sind neun Künstler der Region Niederrhein und werden im Mai – Juni fünf Wochen lang am Alten Wasserwerk in Wachtendonk zum Thema “EdenZwo” arbeiten. Und wir trafen uns gestern in “Zelle k4″, um weitere organisatorische Dinge zu klären. Das war sehr erfolgreich und wir werden unsere Arbeit u.a. auch in einem Blog dokumentieren: “EdenZwo”. Also bitte, wenn möglich, mal öfter vorbeischauen.

Juergen

kleine Welten

Es sind Welten, kleine Welten. Und sie sind mteinander verbunden.

Erste kleine Welt: Gestern hatte ich einen freien Tag und habe mich mit Juergen, nachdem ich meinen Blog geschrieben hatte – eine Welt für sich-  in Geldern getroffen.

Zweite kleine Welt: Juergen musste zum Arzt, wegen einer Schnittverletzung. Ich ging mit und wartete im Wartezimmer bis seine Behandlung vorüber war.

Dritte kleine Welt: In Geldern sind wir zu P. in die Karmeliterstrasse gegangen. Der saß dort in seinem Atelier mit vielen auf engem Raum. Es waren die Freigänger aus der JVA Geldern mit ihren Sozialarbeitern. Es wurde gepafft und gepafft und geredet und geredet und  über Selbstporträts diskutiert und es wurden Selbstbildnisse entworfen.

Vierte kleine Welt: Im Atelier “Zelle k4″ traf sich Juergen mit einigen seiner Kunstfreunde und besprach dort bei Kaffee und leichter Zimmerkälte die Vorbereitungen für das “EdenZwo -Projekt” im Mai am Alten Wasserwerk in Wachtendonk.

Fünfte kleine Welt: Als alle gegangen waren, habe ich mit Juergen im Dunkel des Ateliers und großen Beamerprojektionen ganz intim und abgeschlossen an seinem Film weiter gebastelt.

Kleine Welten, vielleicht auch nur verschiedene Orte.

Aber immer ging es um Menschen, um das, was uns bewegte, darum, wie wir miteinander verbunden sind, darum, welche Bedürfnisse uns vorantreiben, darum, wie wir uns gegenseitig organisieren und weiter verbandeln können und nicht zuletzt darum, dass wir uns selbst wiederfinden. Mit unseren Welten im Einklang sind. Und die einzelnen kleinen Welten immer weiter zu unserer eigenen Zufriedenheit miteinander verknüpfen.

Es war ein wirklich schöner Tag. Das habe ich Juergen heute morgen auch noch schnell telefonisch gesagt.

Buchalov

Postkarten

Schon seit Jahren sammle ich Postkarten. Einige habe ich Juergen auch zum Überzeichnen bei seinem “Surium – Projekt” zur Verfügung gestellt. Mich faszinierte bisher immer die Gestaltung der Karten. Und nur solche habe ich behalten. Und nach Themen sortiert.

Aber jetzt kommt auch noch die Faszination über die Menschen hinter der Karte und wie sie leben und wo sie leben und wie exotisch das Ganze doch ist und wie ihr Wohnort aus der Luft aussieht und was für ein Profil sie angegeben haben und wie ich mit meinem eingemotteten Englisch klarkomme und wie ich mit meiner Ungeduld beim Warten auf die nächste Postkarte umgehe und wie ich mich über neue Karten freue und dass ich eine “best of – Sparte” angelegt habe – jetzt kommt auch das noch hinzu.

Ich bin seit Neuestem Teil des “postcrossing” – Projektes”. Ich habe echt Spaß dabei. Und bin wie ein Jäger oder Sammler auf der Suche nach tollen Postkarten und Sondermarken.

Mein Bild oben zeigt die erste Karte, die ich aus Philadelphia von Candice im Rahmen des “postcrossing” erhalten habe.

Als Junge habe ich die Länder der Erde mit ihren Hauptstädten aus dem Westermann-Atlas auswendig gelernt. Irgendwie knüpfe ich da an und verbinde Altes mit Neuem: Postkarten schreiben mit dem Internet. Fühlt sich gut an!

Ich sollte Juergen mehr davon erzählen.

Buchalov