Magadan

IMG_6013Von meinem “Postcrossing – Projekt” habe ich schon lange nicht mehr berichtet.

Gestern habe ich eine Postkarte erhalten, die war etwas wirklich Besonderes. Sie zeigt die “Mariä- Entschlafens- Kathetrale” des Moskauer Kreml. Das ist an sich schon toll. Aber Katya, die Adressatin der Karte, hat die Karte von ihrem Wohnort “Magadan” abgeschickt. Und das ist ein Ort auf dieser Welt, von dem ich noch nie gehört hatte und bei dem mich das Ergebnis meiner Internetsuche wirklich elektrisierte. Das war wirklich noch eine Spur toller.

Und an Juergens “KGB Projekt” hat mich das auch erinnert.

Buchalov

It is a long time ago, that I wrote somethimg about my “postcrossing -project”.

Yesterday I got a postcard from “the domes of the Assumption Cathedral” in Moscow. That is great. But Katya, the writer of the card, did send the card from her hometown “Magadar”. And that was a little bit greater.

der Kick

Juergen hat mir gestern bei einer Tasse Kaffe Teile seiner Postkarten aus dem “postcrossing – Projekt” gezeigt. Er ist immer noch Feuer und Flamme und meint, dass sein Englischkenntnisse auch besser geworden seien. Der Kick aber sei die Recherche im Internet: die fremdem Ort aufsuchen, über deren Geschichte lesen, andere Lebensweisen kennenlernen, Wissenslücken schließen und erleben, wie andere Menschen Kunst sehen.

Buchalov

große Freude

Juergen rief mich heute morgen sogleich an – so groß war seine Freude über die Post, die er aus China erhalten hatte. Shan oder besser ZhouShan hatte ihm im Tausch gegen Jürgens Karten im Rahmen von “Postcrossing”,  Postkarten aus China geschickt. Juergen fand sie einfach toll. Es sind u.a. Kartenmotive der chinesischen Maler Wu Changshuo und Xu Wei. Juergen kann sich gar nicht satt sehen an diesen feinen kalligrafischen Pinselzeichnungen.

Buchalov

Bambus

Juergen strahlte heute über das gesamte Gesicht: er hatte aus dem Osten Chinas im Rahmen seines “postcrossing – Projektes” seine erste Karte erhalten. Das Motiv: Bambus, gemalt von “Xu Wei”, aus der Ming – Dynastie. Das passt für ihn genau zu seiner alten kreativen Leidenschaft – der Tusche – und zu der Vorliebe in der Verwendung von Zechen oder Symbolen.

Und schon hat er sich bei “wikipedia” und “google maps” vergraben – um seine Wissenslücken zu schließen und virtuell durch die Welt zu reisen.

Buchalov

wunderbar rätselhaft

Ich weiß nicht, was das mit mir macht, noch nicht, und wie das in meine Kunst hineinpasst. Aber das kriege ich schon noch raus.

Diese Karte kommt von Glennys. SIe lebt in Ewa Beach, Hawai. Aber so sieht Hawai nicht aus, ich weiß. Und dennoch: die Karte hatte Ihren Ursprung auf Hawai. Und gleichzeitig zeigt sie das “Wright Memorial  at the Kill devil hills”. So steht es auf der Rückseite.

Es ist nicht nur die Faszination der Ferne und des Fremden, es sind auch diese Namen, die mich begeistern. Sie sind einfach fantastisch.

Und schon habe ich wieder etwas gelernt: nämlich einiges über die Gebrüder Wright. Über diese Küstenregion und über Hawai. Ich bin nämlich mit “googles street view” durch die Orte gereist, habe geschaut und gelesen.

Aber es bleibt die Frage, warum hat Glennys mir genau diese Karte geschickt und keine von Hawai. Was hat sie dazu bewogen? Und was hat sie mit den “Kill devil hills” zu tun?

Postcrossing ist wunderbar rätselhaft – manchmal.

Juergen