manchmal dauert auch das Denken

Juergen hat mir ein Blatt gegeben, voller Worte, Pfeile und Verbindungen, eine „mindmap“ zum Thema „Präsentation“ und bat mich, sie zu veröffentlichen, auf meinem Blog. Dies sei das Ergebnis von emsigem Nachdenken. Manchmal dauere auch das Denken. Hoffentlich könne ich seine Schrift lesen. Notfalls müsse er das mal sauber neu schreiben.

Juergen bezog sich auf die erste Frage der Blogparade von Susanne Haun, vom Montag. Unter der Dusche sei es ihm am leichtesten gefallen, das Denken. Das Niederschreiben habe alles noch klarer gemacht.

Man müsse sicherlich über die Bedeutungen der Begriffe auf dem Blatt und was im Einzelnen gemeint sei reden, sie erläutern. Er habe nicht gedacht, dass dieser Begriff „Präsentation/prensentation“ so komplex sei, so komplex eingebettet sei. Jedes Wort habe Wichtigkeit. Jede Beziehung sei von großer Bedeutung. Dies solle ich auch Susanne Haun posten. Er sei gespannt wie sie antworten werde.

Vielleicht sei aber alles auch gar nicht so bedeutsam, schränkte er zum Schluss ein.

Buchalov

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10 Gedanken zu „manchmal dauert auch das Denken

  1. Hallo Jürgen,
    Deine Überlegungen und insbesondere Deine Zeichnung gefallen mir sehr. Denn in Deiner Zeichnung finde ich viele Punkte meiner Gedanken zu diesem Thema wieder. Was Susanne zu folgendem “umfassenden” Kommentar verleitet hat ”
    Eine schöne, analytisch und gut strukturierte Antwort, Frank! Danke.” 😉

    Hier die wichtigten Stabstriche meiner Überlegungen

    – Wie wichtig ist für mich die Präsentation meiner Kunst?
    – Meine Aquarelle präsentieren z.B. meine Heimat.
    – Ich präsentiere Kunst in eigenen Ausstellungsformaten.
    – Ich bringe für die Präsentation meiner Kunst Erfahrungen, Erinnerungen, Material und Form in einen Kontext
    – Kunst sollte mit einem Lächeln präsentiert werden
    – Ich präsentiere meine Kunst gerne im WEB
    – Präsentation meiner Kunst in der Presse
    – Die Präsentation von Kunst ist für mich wichtig, um Geld zu verdienen.

    Wer mehr wissen will, den lade ich auf meinen Blog ein. http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/10/25/wie-wichtig-ist-die-prasentation-von-kunst-bfzkunst/

    Ich wünsche allen noch viel Spaß bei der Diskussion.
    Frank

    • Hallo Frank!
      Freut mich, dass meine Skizze Deinen Zuspruch fand.
      Bei Deinen Überlegungen ist mir sogleich „die mit dem Lächeln“ positiv entgegen gesprungen. Humor ist immer gut. Aber wie gestaltet man eine Präsentation so, dass sie zum Schmunzeln anregt?
      Wenn eine Präsentation nur unter dem Aspekt des Verkaufens und Kaufens gesehen wird, greift dies meiner Meinung nach zu kurz. Denn es ist ja durchaus denkbar, dass das Werk an sich aufgrund seiner Bildaussage, seines Inhaltes eine bestimmte Art des sich Darbietens, Präsentieren einfordert. Und das ist mir sehr wichtig, das Inhaltliche. Wenn ich ehrlich bin ist es mir sogar wichtiger als der Verkauf.
      LG Juergen

  2. Hallo Jürgen, danke für Deine Antwort. Das mit dem Schmunzeln mach am meisten Arbeit 😉 und es sind oft auch nur die Kleinigkeiten die für den Betrachter passen müssen. Mir gelingt dieses oft nur, wenn ich die Geschichte hinter den Bildern erzählen kann.
    Es ist schön, dass jeder von uns seine „Art“ für seine Präsentationen sucht, denn Kunst lebt für mich durch seine Vielfalt 😉
    Beste Grüße zum WE
    Frank
    P.S. Ich würde gerne Dein „mindmap“ auf meinem Blog zeigen. Wäre dieses in Ordnung für Dich?

  3. Pingback: Mindmaps und Fragen stellen –> Rosseau und Flaubert – Mindmap von Susanne Haun « Susanne Haun -> Drawing -> Zeichnung -> Dibujo -> 水彩画

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