gute Frage

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Jetzt seien es schon zwei Beiträge in den letzten Tagen, die die Bloggerei in Frage stellen würden – so grummelte Juergen.

Sofasophia schreibe von „Hirnwichserei“ und Klaus Bernd nenne es „the dark side of blogging“.

Aber lest selbst.

„Und warum sagst Du mir das?“, fragte ich Juergen. „Gute Frage“, antwortete er und ging. Dabei  setzt er selbst sehr oft Fragezeichen hinter seine Bloggerei.

Buchalov

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16 Gedanken zu „gute Frage

    • Stimmt. Obwohl ich in zeitlichen Schüben immer wieder versuche herauszufinden, was mich da treibt und wer mich treibt und wo meine Eigenanteile in diesem gesamten Prozess liegen. Liebe Grüße

  1. Solange man nur an der Bloggerei zweifelt, geht’s doch noch, oder? Außerdem ist ZWeifel doch ein produktives Ding; ich versuche mich doch schon seit Monaten täglich aus dem Sumpf zu ziehen und das zwingt einen doch nur, die DInge auf den Prüfstand zu stellen und zu überdenken. Und gegebenenfalls zu ändern. Keine Kunst mehr zu produzieren. Keine Gedanken. Keinen Austausch mehr zu pflegen. Nicht mehr mit dem Wohnmobil durch die Gegend zu fahren. Alles sinnloses Getue. Oder doch nicht? Man müsse sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen, schreibt Camus im „Mythos von Sisyphos“. Nicht immer einfach. Man kann mit dem Bloggen natürlich auch aufhören. Oder mit dem Denken. Null Problemo.

  2. Unsere liebkluge Siri meint spontan dazu: „Wenn das Hirn sich nicht mehr selbst befriedigt, startet die Dummheit.“ Selma antwortete darauf „oder man ist tot.“ 😉 Ja, ja, diese Buchfeen.
    Lieber Jürgen, herzlichen Dank, dass du unsere Post erwähnst.
    Mit lieben Grüßen vom Meer
    The Fab Four of Cley

    • Lieber Klausbernd!
      Deinen Post über die Schattenseiten des Bloggers fand ich sehr gelungen, da er zusammenfasste, was mir schon seit geraumer Zeit mehr oder weniger bewußt im Kopf umhergeisterte. Das hat mir noch einmal einen gedanklichen Schub gegeben, selbstkritisch die eigene Position zu überdenken. Und nun steht so eine Art Abwägungsprozess an.
      Euren Post zu erwähnen war kein Ding, eher eine Notwendigkeit.
      Alles Gute ,
      Gruss Juergen

      • Lieber Jürgen,
        da freue ich mich 🙂
        Bloggen oder Nicht-Bloggen das ist eine nicht so einfach zu bentwortenden Frage. Und wahrscheinlich müsste sie besser als „wie bloggen?“ gestellt werden.
        Was will der Blogger mit seinem Blog erreichen? Daran denken wir hier auch seit einiger Zeit herum. Mir scheint es, dass es – zumindest für uns – wichtiger ist, sich diese Fragen zu stellen, als eine Antwort zu finden, die Gefahr läuft, eh zu kurz zu greifen.
        Ich wünsche dir einen höchst angenehmen Abend
        Klausbernd und liebe Grüße von dem Rest der Fab Four

    • Das gefällt mir! Wenn das Hirn sich nicht mehr selbst befriedigt, startet die Dummheit! Yesjawoll. Dagegen kann Camus kaum anscheißen, wie der Österreicher, glaube ich, zu sagen pflegt. Mein erster richtig herzhafter Lacher des Tages. Dankevielmals!

  3. Nicht bloggen gibt Zeit frei. Frei gegebene Zeit kann Freizeit statt Freizeitstress sein. Kann ich damit etwas anderes anfangen? Kann ich neue freie Zeit in Berufszeit wandeln, wenn Sie mir als Blogzeit schon nicht mehr als Freizeit erschien? Hat mich das Bloggen weiter- oder in eine andere Richtung gebracht? Habe ich einst für mich wichtige Dinge nicht getan um des Bloggens Willen? Lese ich Blogs die mich nicht interessieren? Führt das Bloggen zu einem Parallelleben, das mit dem realen Leben nicht in Einklang zu bringen ist? Fragen über Fragen…mit individuellen Antwortmöglichkeiten…

    • Für mich ist die Zeitfrage keine Problemfrage, wenn die Zeit, die fürs Bloggen verwendet wird, sinnvoll verbrachte Zeit ist. Um das zu klären, ist es wichtig aus welcher Motivation heraus und mit welcher Absicht man sich dem Bloggen widmet und ob dies tragfähige Antriebe sind.
      Liebe Grüße Juergen

  4. Bloggen ist keine Einbahnstraße, sondern hat Absender und Empfänger. Sag dem grummelnden Jürgen bitte, lieber Buchalov, dass sein Nichtmehr-Senden ein herber Verlust wäre, und sicher nicht nur für mich. Aber natürlich kann das für seine Entscheidungen nicht besonders relevant sein.

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