etwas mit uns machen

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Roger Ballen, der Fotograf, sagte in der Sendung von „Kulturzeit“ am 24.5. sinngemäß, dass Bilder etwas mit uns, den Betrachtern, machen sollen. Sonst seien sie überflüssig, weil sinnlos. Belanglos.

Das Bild soll etwas mit uns machen. Genau!

Juergen gefiel das sehr. Das merkte ich sogleich.

Buchalov

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8 Gedanken zu „etwas mit uns machen

    • Wenn Du fragst, liebe Susanne, hat dieses Foto noch nichts mit Dir gemacht oder Du bist dem Ergebnis noch auf der Spur – sonst wäre die Frage ja überflüssig gewesen.
      Von mir jedenfalls kannst Du keine Antwort erwarten, denn nur Du weißt für Dich die Antwort. Liebe Grüße Juergen

  1. Ich stimme zu, dass Bilder etwas mit einem machen sollten, aber das Beispielbild macht nix mit mir, ausser dass ich es als dekorativ wahrnehme. Oder hat es jetzt doch etwas mit mir gemacht?
    Lachende Grüsse
    Ulli

    • Wenn man sich auf Bilder einläßt, liebe Ulli, machen sie ja immer etwas mit einem.
      „Etwas machen“ ist von mir natürlich hier so gemeint, dass sie den Betrachter mächtig betroffen machen sollen – wie auch immer.
      In diesem Sinne kann mein Foto tatsächlich nicht überzeugen.
      Liebe Grüße

      • mächtig betroffen und mächtig berührt oder eins fürs leise Lächeln und laut Lachen, eins fürs grübeln und sinnieren, eins, dass einen nie mehr loslässt … alles ist möglich, auch das für die Deko 😉

  2. Naja, irgendwie ist das schon ein bisschen wischiwaschi, wenn die Dinge und Bilder sowieso immer etwas mit uns machen, und wenn sie uns einfach nur langweilen, dann macht der Spruch nämlich auch nicht wirklich etwas mit uns und bleibt auch belanglos…Wenn ich rausgehe und es regnet mir auf den Kopf, dann macht der Regen halt auch was mit mir, aber verändert das meine Wahrnehmung von der Welt? Ich bin da ja so ein alter Miesepeter und bräuchte da etwas mehr Präzision im Ausdruck und im Denken. Was heißt das nun genau, dieses „mit-einem-machen“? Sonst macht alles irgendwie nix.

    • Lieber Klaus!
      Präzision im Ausdruck- da bin ich auch fuer.
      Aber es bleibt dabei: wenn es mir auf den Kopf regnet verändert das meine Wahrnehmung von der Welt.
      Hier, bei der Beschäftigung mit Bilder und Fotos, ist aber wohl eher gemeint, dass die Intensität und Heftigkeit der Wahrnehmung über das normale „es regnet mir auf den Kopf“ hinausgehen soll.
      Anders formuliert: die Bilder sollen knallen. Gelingt mir nur leider in den seltensten Fällen.
      Liebe Grüße

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