husch husch #12 – 2016

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Husch husch, gut, gut, meinte Juergen heute zu mir beim Kaffeetrinken in Zelle k5″ (s. hier), das ist ja heute Teil des praktizierten Lebensstils, das betrifft alle und gehört dazu. Alles müsse schnell gehen, husch husch eben.

Ein Beispiel, bei dem er selbst betroffen sei: Er habe sich das diagonale Lesen am Bildschirm derart angewöhnt, dass er immer etwas Eingewöhnungszeit benötige, um beim Lesen längerer Texte oder eines Romans wieder in den Flow des langsamen und verstehenden Lesens zu finden.

Ich solle doch mal nicht nur „husch husch Bilder“zeigen, sondern auch „slow slow Bilder“, um die Langsamkeit zu unterstützen. Das werde ich machen. Bald. Versprochen.

Buchalov

 

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5 Gedanken zu „husch husch #12 – 2016

  1. husch husch – dies Diagonallesen, Wegdrücken, zum nächsten hasten ist so sinnlos. Am besten, man ließe es, aber das geht nun auch nicht, schließlich muss man sich informieren, sich einen Überblick verschaffen. Muss? Ich renne oft durch Ausstellungen, damit ich weiß, was drin ist, und platziere mich dann vor einem Exponat und versuchte mich zu entschleunigen. Wenn mir das gelingt, kann ich sehen und fühlen, sonst eigentlich nicht. LG Gerda

  2. Das ist etwas, womit ich mich richtig schwer tue: innehalten. Wenn ich mal nichts zu tun hätte und lesen könnte, kann ich nicht runterkommen und bin dann schnell „gelangweilt“ – also einfach mal nur nicht reizüberflutet. Finde es beruhigend, dass ich solche Gedanken und Probleme auch bei anderen finde :).

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