Die vagabundierenden Kriterien

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Heute habe ich Juergen mal wieder dabei „erwischt,“ dass er in seinem kleinen Sessel vor der Wand im Atelier „Zelle k5“saß und schaute. Manchmal umkreist er auch seinen Tisch, auf dem dann einige der Werke liegen, zum Beispiel diese ur- alte Radierung, und schaut und schaut. Er sei dann immer dabei herauszufinden, was er sehe, ob es trage, ob die Bilder stark seien, welche Bedeutung sie transportieren würden, ob sich Absichten und Ergebnis decken würden. So was halt.

Er habe natürlich Kriterien im Kopf darüber, was ihm zusage, was nicht. Das Problem sei, dass diese Kriterien sich im Laufe der Zeit immer wieder ändern würden – vagabundierende Kriterien halt.

Buchalov

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3 Gedanken zu „Die vagabundierenden Kriterien

    • Das stimmt.
      Natürlich gibt es persönliche Praeferenzen und vielleicht auch Kriterien mit hoher Allgemeingültigkeit. Aber ich bemerke in meiner Arbeit, dass meine Bewertungskriterien mal greifen, mal nicht und dass die einzige Konstante das Fragezeichen ist.
      Liebe Grüße

  1. sie ändern sich. Sie vagabudieren. Und dennoch gibt es Blätter wie dieses, die immer kraftvoll auf mich wirken, sie kratzen vielleicht wie die schönen Disteln, die der Esel stehen ließ?

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