„pingeln“

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Er liebe ja das Flächige, gerade beim Holzschnitt. Sagte Juergen. Er sei aber auch jedes Mal fasziniert, wie letztens auf der Grafikbörse in Borken, wenn er sehe, wie fein und klein und filigran manche arbeiten könnten. Dieses „klein klein“ mache die Bilder ungemein dicht und manchmal gebe es Ihnen die nötige Tiefe.

Aber für ihn sei das nichts unbedingt etwas. Er könne nicht pingeln. Er sei kein Pingler. So nennt er nämlich diejenigen, die über den Druckstöcken sitzen, manchmal mit Vergrösserunggläsern vor den Augen, und tausende von kleinen Einkerbungen mit unglaublicher Ausdauer vornehmen. Respekt, Respekt.

Er sei eher fürs Grobe. Fürs Schnelle. Man solle die hingefetzte Energie spüren.

Buchalov

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4 Gedanken zu „„pingeln“

      • Ich hadere auch mit „pingelig“. Einmal sah ich in einer Kunstausstellung ein sehr großes Bild von einer Rasenfläche realistisch in Acryl gemalt. Sah aus wie ein Foto. Das wäre nicht meins. Ziehe aber meinen Hut. Unglaubmöglich viel Disziplin und Geduld. Es ist und bleibt aber nur eine Möglichkeit der Darstellung von vielen. Liebe Grüße!

      • Genau.
        Man kann ja nur so arbeiten, wie es in einem angelegt ist. Mir ist auch wichtig, dass im Werk die Spuren der eingebrachten Energie sichtbar werden. Auch das gibt dem Bild Tiefe und entspricht meinem Stil. Liebe Grüße

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