Über juergenkuester

artist

Manches trägt 

BUCHALOVS FREUNDE °°°°°°°

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Es nicht die erste „Buchalovs Freunde Tour“, die ich momentan fahre. Es ist die fünfte Fahrt auf der ich zu „Kunstfreunden“ unterwegs bin, um sie näher kennenzulernen. Manchmal denke ich, dass es eine soziale Plastik ist, die ich da umsetze. Na ja!

Einige der persönlichen Treffen aus der Vergangenheit haben keine längere Wirkung erzielt, obwohl ich vor Ort nie enttäuscht wurde oder negative Erlebnisse hatte. Andere dagegen tragen bis heute und entwickeln sich immer noch. So war es gedacht. So soll es sein. Und das freut mich besonders.

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Mittlerweile versuche ich vor Ort auch einen Eindruck von dem zu bekommen, was an Kunst in Museen oder als Skulpturen im öffentlichen Raum vorhanden ist und was da so an kleinen Projekten vor sich hinlebt. Man lernt ja schließlich nie aus und Reisen soll ja bekanntlich bilden. Oder formen. Oder verformen. Oder verunsichern.

Das Wichtigste aber sind die Gespräche mit denen…

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hängen geblieben

BUCHALOVS FREUNDE °°°°°°°

Dieses ist gestern hngen geblieben: zwei besondere Menschen.

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Der Erste war von gestern auf heute mein enger Nachbar, denn auf einem Wohnmobilstellplatz geht es schnell und rumlich oft nicht ppig zu: ein Schweizer, aus Schweden kommend, auf dem Weg nach Bern und nett und nett kommunikativ. Erfahrungen ber Norwegen, die kroatische Kste und was uns generell so antreibt wurden gestern schon im Vorbeigehen ausgetauscht. Heute dann ging es um das Vagabundieren, unsere Lebensentwrfe, die neidvollen Blicke auf unser Womoleben, bisweilen, und warum dies halt so ist. Und um die Kunst. Denn siehe da: „Kfas“ war sein Name, Knstler von Beruf, Maler.

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Den Zweiten traf ich beim Rumstreunern in Tiengen. „Armin Kipper“ sa auf seinem klapprigen Stuhl, halb auf der Strae, vor seinem winzigen Haus in der Altstadt und schnitt aus alten Fotoalben akribisch Fotos aus, umgeben von irrsinnigen Mengen von Trdel, Bchern und antikem Zeugs. Und ich durfte in…

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scheinbar aussortierte Papierbögen

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Die Lebendigkeit von Fragmenten ist es, die diese Bögen entwickeln.

Der Zufall in ihnen ist es, der diese Bögen so spannend macht.

Das Heraussuchen und Auswählen aus dem Bauch heraus ist es, was diese Bögen so interessant macht.

Dass aus Unfertigem Fertiges wird, macht diese Bögen so wertvoll.

Dass alles, auch die Reste, einen Wert hat, wird durch diese Bögen mehr als deutlich.

Es geht um die bedruckten Blätter, die Juergen im Arbeisprozess aussortiert hat, beiseite legte, ein großer Stapel, und die er später anderweitig verwendet. Sie sind fester Bestandteil des Prinzips „Zufall“ und „Experiment“.

Buchalov

Tja!

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Vor Jahren durfte Juergen mal das Innere einer ganzen Kirche für seine Ideen in Form einer Installation nutzen. Eine Predigt vor einer beliebigen Kichengemeinde halten – das wollte er auch schon immer mal. An Kirchen kann er grundsätzlich nicht vorbeigehen. Er stromert unterwegs ständig in ihrem Inneren herum. Und Kirchenkunst findet er richtig spannend. 

Also hat er in Münster die Gelegenheit genutzt und ist übers Wasser gegangen.

Buchalov

„die Prinzessinnen und der Prinz“: weiter gehts!

Juergen hat eines der Bilder, die ihm von Heike zugeschickt wurden, fertiggestellt: das Porträt von Susanne. Ein Porträt von Heike hat er bearbeitet. Und ein weiteres Porträt hat er von sich selbst erstellt. Das geht jetzt alles postalisch an Susanne Haun.

Die Absprache in dem Projekt von Heike und Susanne und ihm ist ja, dass man das zugeschickte Porträt übermalt, aber Juergen kann sich dazu nicht so recht aufraffen. Denn wenn er übermalt, ist alles so endgültig. Und daher überklebt er lieber, denn dann kann er vorher alles auflegen und anlegen und die Wirkung ausprobieren und sehen und entscheiden. Ihm fällt das alles sehr schwer, denn alles in den Bildern ist ihm zu viel: zu viele Bild – Elemente, zu viele Spuren, zu viel Spontanes, zu viele Materialien, zu viel von allem, da ja drei Personen ihre Spuren hinterlassen. Und wenn er Bilder bekommt, scheinen sie ihm oft fertig zu sein, und wenn er Bilder weiterschickt, sind sie für ihn auch fertig. Wenn es fertig ist, dann ist es ja gut. Und wenn es dann wieder überarbeitet wird, wird es nicht unbedingt besser. Und das alles wird dann wieder aufgehoben. Das sei eine seltsame Erfahrung für ihn, mit der er so nicht gerechnet habe.

Buchalov