Zweiter Tag: die Flüsse, das Holz und das Rauschen

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Ursprünglich veröffentlicht auf BUCHALOVS FREUNDE °°°°°°°:
Für mich war klar: eine Methode sollte her, eine gemeinsam entwickelte, nach der wir den zweiten Tag meiner „Buchalovs Freunde Tour“ bei „sofasophia“ und „irgendlink“ gestalten könnten. Wir trafen daher gemeinsam  eine Vereinbarung:…

stellvertretend

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Juergen meinte, dass dieses Bild für ganz schön viele Dinge stellvertretend stehe:

für eine Ortsmarke

für eine Zeichnung mit seinem neuen Tuschefüller, weil Susanne Haun immer von ihren Füllern schwärme

für die Ankündigung einiger Blog-Artikel in der nächsten Woche zur abgelaufenen „Buchalovs Freunde Tour“ in die Schweiz, die zu sofasophia“ und „irgendlink“ führte

und für den Hinweis, dass nächste Woche seine Rhizomwoche bei Barbara in Busch8 starte.

Buchalov

Manches trägt 

BUCHALOVS FREUNDE °°°°°°°

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Es nicht die erste „Buchalovs Freunde Tour“, die ich momentan fahre. Es ist die fünfte Fahrt auf der ich zu „Kunstfreunden“ unterwegs bin, um sie näher kennenzulernen. Manchmal denke ich, dass es eine soziale Plastik ist, die ich da umsetze. Na ja!

Einige der persönlichen Treffen aus der Vergangenheit haben keine längere Wirkung erzielt, obwohl ich vor Ort nie enttäuscht wurde oder negative Erlebnisse hatte. Andere dagegen tragen bis heute und entwickeln sich immer noch. So war es gedacht. So soll es sein. Und das freut mich besonders.

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Mittlerweile versuche ich vor Ort auch einen Eindruck von dem zu bekommen, was an Kunst in Museen oder als Skulpturen im öffentlichen Raum vorhanden ist und was da so an kleinen Projekten vor sich hinlebt. Man lernt ja schließlich nie aus und Reisen soll ja bekanntlich bilden. Oder formen. Oder verformen. Oder verunsichern.

Das Wichtigste aber sind die Gespräche mit denen…

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hängen geblieben

BUCHALOVS FREUNDE °°°°°°°

Dieses ist gestern hngen geblieben: zwei besondere Menschen.

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Der Erste war von gestern auf heute mein enger Nachbar, denn auf einem Wohnmobilstellplatz geht es schnell und rumlich oft nicht ppig zu: ein Schweizer, aus Schweden kommend, auf dem Weg nach Bern und nett und nett kommunikativ. Erfahrungen ber Norwegen, die kroatische Kste und was uns generell so antreibt wurden gestern schon im Vorbeigehen ausgetauscht. Heute dann ging es um das Vagabundieren, unsere Lebensentwrfe, die neidvollen Blicke auf unser Womoleben, bisweilen, und warum dies halt so ist. Und um die Kunst. Denn siehe da: „Kfas“ war sein Name, Knstler von Beruf, Maler.

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Den Zweiten traf ich beim Rumstreunern in Tiengen. „Armin Kipper“ sa auf seinem klapprigen Stuhl, halb auf der Strae, vor seinem winzigen Haus in der Altstadt und schnitt aus alten Fotoalben akribisch Fotos aus, umgeben von irrsinnigen Mengen von Trdel, Bchern und antikem Zeugs. Und ich durfte in…

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scheinbar aussortierte Papierbögen

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Die Lebendigkeit von Fragmenten ist es, die diese Bögen entwickeln.

Der Zufall in ihnen ist es, der diese Bögen so spannend macht.

Das Heraussuchen und Auswählen aus dem Bauch heraus ist es, was diese Bögen so interessant macht.

Dass aus Unfertigem Fertiges wird, macht diese Bögen so wertvoll.

Dass alles, auch die Reste, einen Wert hat, wird durch diese Bögen mehr als deutlich.

Es geht um die bedruckten Blätter, die Juergen im Arbeisprozess aussortiert hat, beiseite legte, ein großer Stapel, und die er später anderweitig verwendet. Sie sind fester Bestandteil des Prinzips „Zufall“ und „Experiment“.

Buchalov