ein Plan, eine Methode

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Juergen ist da so hineingeschlittert. Und merkt nun, dass es ihm einiges abverlangt.

Wovon ich rede?
Susanne Haun und Heike Schnittker haben als er noch in Süddeutschland unterwegs war ein zeichnerisches oder malerisches Projekt angestoßen, bei dem es darum geht, erstellte Selbstportraits durch den anderen übermalen zu lassen. Und sie haben Juergen einbezogen. Das freut ihn sehr, es sei ein Zeichen von Wertschätzung sagte er, und er mache da gerne mit. Ich soll danke sagen.

Ich kenne Juergen ja ganz gut, und ich habe mir schon gedacht, dass er sich der großen Anforderung, davon hat er nämlich geredet, stellen wird, indem er sich einen Plan macht. Oder eine Methode festlegt. Um das Ganze zu meistern. Hat er auch getan.

Juergen hat nun einen Rapport begonnen, neben der Arbeit an den Bildern, in dem er alles das, was ihn zu dem Vorhaben bewegt, niederschreibt. Er kreist also das Ganze gedanklich und literarisch ein. Er versucht sich Halt zu geben. Und hat parallel dazu mit der praktischen Arbeit begonnen.

Im Atelier ist er daher auch schon gewesen und hat die Selbstportraits gemalt, die er an Heike und Susanne weitersenden soll, damit diese sie übermalen.

Dem Projekt fehle auch noch ein Arbeitstitel, meinte er zu mir. Bei Juergen müssen die Dinge nämlich immer einen Namen haben. Den „klebt“ er dann auf die Projekt – Schublade.

Buchalov

 

Projekt ohne Namen, Intermezzo: der Schweberochen

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Manchmal geht mit Juergen das Temperament durch. Ich muss dann immer den Kopf schütteln. Dann könne er nicht warten, meinte er. „Warten worauf?“ „Na, auf die Antworten von Susanne Haun beim „Projekt ohne Namen“„. Da schicken die beiden sich nämlich einen unfertigen Satz zu, den der andere vervollständigen soll.

„Und dann?“  „Ja, dann vervollständige ich eben meinen eigenen Satz“,  erwiderte er. Als Intermezzo.

Geschickt habe er Folgendes an Susanne: Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …

Und vervollständigt durch Juergen selbst klinge das so: …, nur die sehen den Schweberochen:!

Susannes Antwort soll nicht unterschlagen werden, sie ist hier zu sehen: >>> … <<<

Buchalov

was weiss ich schon von …

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Jetzt stehen sie auf  Juergens Seite, die Hipstamaticfotos. „Was weiß ich schon von“ so lautet der Titel  der Zeichnungen, die Juergen im September und Oktober unterwegs erstellt hat. Auf Instagram hat er sie zum Teil schon gezeigt.

Schaut doch einfach mal rein: bitte hier klicken >>>>

Buchalov

Impuls

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Die Zustànde der Dinge ãndern sich staendig: alles fließt. Transformation. Aber die Änderungen befürfen des Anstoßes: des Impulses. Keine Veränderung ohne den startgebenden Impuls, die Energie.

Jürgen grummelte solches oder ähnliches heute morgen beim Kaffee in meine Richtung. Er ist mit sich scheinbar unzufrieden. Er fühlt sich antriebsarm, ohne Energie, glaube ich. Eine Krise? Na ja, ich bin optimistisch: der fängst sich schon wieder.

Buchalov

wegschütten

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Jürgens Aktion läuft noch. Auch wenn die Ausstellung „wegschütten“ bei Susanne Haun in Berlin zeitlich schon etwas vorbei ist. Und damals schrieb ich:

Und ich soll im Namen von Juergen fragen, ob jemand bereit ist, ihm Fotos, welche auch immer, per Mail zu schicken, die diesen so alltäglichen Vorgang des Wegschüttens dokumentieren. Die würde Juergen nämlich gerne digital überzeichnen, hier im Blog veröffentlichen und ein Exemplar an den Absender zur persönlichen Verwendung zurücksenden.“

Und das gilt noch immer. Einige Bilder sind eingegangen, aber es könnten durchaus mehr sein. Also …

Buchalov