scheinbar aussortierte Papierbögen

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Die Lebendigkeit von Fragmenten ist es, die diese Bögen entwickeln.

Der Zufall in ihnen ist es, der diese Bögen so spannend macht.

Das Heraussuchen und Auswählen aus dem Bauch heraus ist es, was diese Bögen so interessant macht.

Dass aus Unfertigem Fertiges wird, macht diese Bögen so wertvoll.

Dass alles, auch die Reste, einen Wert hat, wird durch diese Bögen mehr als deutlich.

Es geht um die bedruckten Blätter, die Juergen im Arbeisprozess aussortiert hat, beiseite legte, ein großer Stapel, und die er später anderweitig verwendet. Sie sind fester Bestandteil des Prinzips „Zufall“ und „Experiment“.

Buchalov

„Rhizomwoche“ mit Barbara

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Die „Rhizomwoche“ naht. Juergen wird sich mit Barbara Schmitz – Becker Ende August nach seiner „Buchalovs Freunde Tour“ treffen und sie werden gemeinsam eine Woche zu diesem Thema in „Busch8“ arbeiten. Hier der Link: >>> [ … ] <<<

Einen Plan haben sie nicht, aber Absichten. Sie wollen versuchen dem Begriff, den Verfahren, den Spuren oder den Inspirationen zu folgen, die im Zusammenhang mit dem Begriff „Rhizom“ im Raum stehen. Juergen meinte, dass es ein Einkreisen mit Irrungen und Wirkungen sein könnte. Es sei auf jeden Fall die gemeinsame Suche nach Erkenntnis.

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ein Plan, eine Methode

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Juergen ist da so hineingeschlittert. Und merkt nun, dass es ihm einiges abverlangt.

Wovon ich rede?
Susanne Haun und Heike Schnittker haben als er noch in Süddeutschland unterwegs war ein zeichnerisches oder malerisches Projekt angestoßen, bei dem es darum geht, erstellte Selbstportraits durch den anderen übermalen zu lassen. Und sie haben Juergen einbezogen. Das freut ihn sehr, es sei ein Zeichen von Wertschätzung sagte er, und er mache da gerne mit. Ich soll danke sagen.

Ich kenne Juergen ja ganz gut, und ich habe mir schon gedacht, dass er sich der großen Anforderung, davon hat er nämlich geredet, stellen wird, indem er sich einen Plan macht. Oder eine Methode festlegt. Um das Ganze zu meistern. Hat er auch getan.

Juergen hat nun einen Rapport begonnen, neben der Arbeit an den Bildern, in dem er alles das, was ihn zu dem Vorhaben bewegt, niederschreibt. Er kreist also das Ganze gedanklich und literarisch ein. Er versucht sich Halt zu geben. Und hat parallel dazu mit der praktischen Arbeit begonnen.

Im Atelier ist er daher auch schon gewesen und hat die Selbstportraits gemalt, die er an Heike und Susanne weitersenden soll, damit diese sie übermalen.

Dem Projekt fehle auch noch ein Arbeitstitel, meinte er zu mir. Bei Juergen müssen die Dinge nämlich immer einen Namen haben. Den „klebt“ er dann auf die Projekt – Schublade.

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