„die Prinzessinnen und der Prinz“: weiter gehts!

Juergen hat eines der Bilder, die ihm von Heike zugeschickt wurden, fertiggestellt: das Porträt von Susanne. Ein Porträt von Heike hat er bearbeitet. Und ein weiteres Porträt hat er von sich selbst erstellt. Das geht jetzt alles postalisch an Susanne Haun.

Die Absprache in dem Projekt von Heike und Susanne und ihm ist ja, dass man das zugeschickte Porträt übermalt, aber Juergen kann sich dazu nicht so recht aufraffen. Denn wenn er übermalt, ist alles so endgültig. Und daher überklebt er lieber, denn dann kann er vorher alles auflegen und anlegen und die Wirkung ausprobieren und sehen und entscheiden. Ihm fällt das alles sehr schwer, denn alles in den Bildern ist ihm zu viel: zu viele Bild – Elemente, zu viele Spuren, zu viel Spontanes, zu viele Materialien, zu viel von allem, da ja drei Personen ihre Spuren hinterlassen. Und wenn er Bilder bekommt, scheinen sie ihm oft fertig zu sein, und wenn er Bilder weiterschickt, sind sie für ihn auch fertig. Wenn es fertig ist, dann ist es ja gut. Und wenn es dann wieder überarbeitet wird, wird es nicht unbedingt besser. Und das alles wird dann wieder aufgehoben. Das sei eine seltsame Erfahrung für ihn, mit der er so nicht gerechnet habe.

Buchalov

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„So, Heike ist fertig!“

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"So, Heike ist fertig", sagte Juergen zu mir. Manchmal sagt er auch liebevoll "Prinzessin". Mehrere Tage hat er mit dem Ergebnis gekämpft, das ist wahr. Susanne Haun, Heike Schnittker und er schicken sich nämlich rundum Selbstportraits und übermalen diese.

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Nach seiner Philosophie "der Präsentation nach dem Prinzip des Rhizoms" sei es aber nicht nur dieses eine Bild, sondern die gesamte Sammlung an Material, die von Bedeutung sei und das Bild ausmache. Sollte es zu einer Ausstellung kommen, müsste dies alles arrangiert und gezeigt werden. So Juergen.

Buchalov

 

SURIUM / der Start / 22-05-2011

Neben „Buchalovs und Jürgens Tagebuch“ wird in diesem Blog als Drittes das „Surium Tagebuch“ geführt werden. Ab heute erscheinen die Beiträge.

In diesem Online – Tagebuch wird von den Fortschritten bei der Suche nach SURIUM berichtet. Monika Bänsch, Nanni Wagner und ich werden im, um und am Alten Wasserwerk in  Wachtendonk drei Wochen lang auf die Suche gehen. Pfingsten werden wir das Projekt beenden. In dieser Zeit werden von Buchalov oder Juergen keine Beiträge im Tagebuch erscheinen. Der Focus des Schreibens und der Darstellung liegt ganz auf dem „SURIUM – PROJEKT“.

Wir wollen gemeinsam das Projekt mit Inhalt füllen, haben noch keinen ganz genauen Plan, freuen uns auf uns und das Thema, werden die Freiheit vor Ort in dieser Naturoase genießen und uns künstlerisch treiben lassen. Alle, wirklich alle, die uns besuchen möchten, sind herzlich eingeladen – sie stören nie.

Und wer sich mit Beiträgen ins Projekt – auch vor Ort – einbringen will, ist dazu herzlich eingeladen.