Tja!

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Vor Jahren durfte Juergen mal das Innere einer ganzen Kirche für seine Ideen in Form einer Installation nutzen. Eine Predigt vor einer beliebigen Kichengemeinde halten – das wollte er auch schon immer mal. An Kirchen kann er grundsätzlich nicht vorbeigehen. Er stromert unterwegs ständig in ihrem Inneren herum. Und Kirchenkunst findet er richtig spannend. 

Also hat er in Münster die Gelegenheit genutzt und ist übers Wasser gegangen.

Buchalov

verwunderlich

thumb_IMG_1476_1024Dass da so viele zeichnerische Boote im Laufe der letzten Monate entstanden seien, sei schon verwunderlich. Die Boote seien seit letztem Jahr auf seinen Reisen einfach so zu ihm gekommen. Das erzählte mir Juergen heute morgen als wir über seinen ersten Versuchen der „Boots-Monotypien“ standen. Zwei Skizzenbücher seien voll mit schnell hingeworfenen Bootskörpern oder ähnlichen Formen. Ein kleines Boot aus Pappe sei auch schon gebaut worden. Um zu verstehen.

Jetzt versuche er herauszufinden, wieso ihm das passiert sei. Und was er damit anstellen solle.

Buchalov

doppelt gebunden

IMG_7307Man solle sich da mal nur nichts vormachen, sagte Juergen. Wir alle seien irgendwie „doppelt gebunden“, double bind. Und die Nähe zur Schizophrenie sei auch stets gegeben.

Buchalov

die andere Ecke

IMG_1652Rudolf der Bildhauer, Juergen und ich, wir sassen in der Küchenecke in der Ateliergemeinschaft und besprachen den Wegzug von Boris, dem Maler. Der geht nämlich wieder zurück nach Krakau. Schade, wirklich schade! Sein Atelier bei uns behält er allerdings und will sich auch ab und an sehen lassen. Und arbeiten. So ganz ist er also dann doch nicht fort.

Ja, so ist das. Irgendetwas ändert sich immer.

Also habe ich mal schnell die andere Ecke von Rudolfs Atelier fotografiert, bevor die morgen auch verschwunden ist.

Buchalov

vor sich hinbrasseln

„Ach ist das schön, wenn man mal keinen Plan hat und nur so vor sich hin „brasselt““, meinte Juergen heute morgen in „Zelle k5“ und zeigte mir, was so entsteht.

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