aus Juergens Materialkiste #18 – 2017

die drei Damen, wer und was auch immer, als sonnige herbstliche Impression in Spanien, denn so kann der Herbst hier auch ausschauen, gestern gesehen.

Buchalov

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das Vokabelheft

Da gibt es nichts schön zu reden: Juergen ist kein Sprachtalent. Dennoch geht er momentan hier in Spanien brav jede Woche zweimal in seinen Spanischkurs und kämpft sich durch. Ich weiß das, weil ich ihn stets begleite. Aber Spaß macht es wohl dennoch.

Die Teilnehmer reden im Kurs ungemein viel spanisch und wenig deutsch, finde ich. Ist ja eigentlich auch Sinn der Sache.

Und später dann „paukt“ Juergen mit Hilfe seines Vokabelheftes so einiges, denn ohne Vokabeln geht es ja nicht. Und einige der Seiten sehen halt so aus wie die Bilder in diesem Beitrag.

Oder so!

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Warum gerade diese Fundstücke?

Jürgen fragte sie sich heute, warum er bestimmte Funkstücke auswählt und zu seinen Zeichentisch trägt, um sie dort aufs Papier zu bannen.

Ist es die Form? Die Oberfläche?

Oder ist es der Zufall, weil man gerade an der Stelle vorbeikam, wo das Teil gelegen hat?

Oder wählen die Augen aus, was man mitnimmt, nach welchen Kriterien auch immer?

Manchmal springt einen solch ein Stück ja auch direkt an. Oder es ist

anders, gebrochen, abweichend , als all die anderen Stuecke der gleichen Gattung.

Oder findet man nur das, was man finden möchte?

Na ja! Vielleicht ist es einfach der Zufall, der die Wahl entscheidet.

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Kräutergarten

Auf dem Markt von El Verger haben Juergen und ich frische Kräuter gekauft und jetzt besitzen wir vor dem Wohnmobil einen kleinen Kräutergarten, bestehend aus Rosmarin, Thymian, Minze und Basilikum. Perfecto!

Mal schauen, ob daraus zeichnerisch etwas wird – Kulinarisches mit Sicherheit!

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noch ein paar OrtsMarken

Es hat sich rumgesprochen, dass Juergen auf der Basis der Fundstuecke seine „OrtsMarken“ zeichnet. Fast täglich erhält er von einigen seiner Nachbarn Muscheln, Holzstuecke oder kleine Plastikteile , die sie bei ihren Strandsparziergängen gefunden haben. Juergen findet das super!

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Warum?

Warum ist fuer Juergen dieses jährliche Fahren nach Oliva in Spanien eigentlich mehr als das normale Unterwegssein.

Auf meine Frage meinte er, „Hm, hm, hm!“

Dann kam ziemlich schnell der Hinweis auf dieses reduzierte Leben hier vor Ort, die Einfachheit, die Naturbezogenheit. Die Welt werde sehr klein.

Und dass es eben ein Leben am Meer sei, hinter den Dünen, vor dem großen Strand, ohne Betonsilos. Und spanisch halt, das liebe er!

Und er bekäme hier immer den Kopf frei. Viel stehe ja an Material und Utensilien fürs Arbeiten nicht zur Verfuegung, was nicht allzu schlimm sei. Er richte sich halt ein. Es entstehe schon einiges Künstlerische und das genüge.

Das mit dem Internet sei allerdings mühsam. Und die räumliche Welt werde klein. Mobilität gehe nur zu Fuß und mit dem Fahrrad. Das alles lüfte aber den Kopf durch.

Und der Spanischkurs tue ihm auch gut.

So sei das eben!

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