scheinbar aussortierte Papierbögen

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Die Lebendigkeit von Fragmenten ist es, die diese Bögen entwickeln.

Der Zufall in ihnen ist es, der diese Bögen so spannend macht.

Das Heraussuchen und Auswählen aus dem Bauch heraus ist es, was diese Bögen so interessant macht.

Dass aus Unfertigem Fertiges wird, macht diese Bögen so wertvoll.

Dass alles, auch die Reste, einen Wert hat, wird durch diese Bögen mehr als deutlich.

Es geht um die bedruckten Blätter, die Juergen im Arbeisprozess aussortiert hat, beiseite legte, ein großer Stapel, und die er später anderweitig verwendet. Sie sind fester Bestandteil des Prinzips „Zufall“ und „Experiment“.

Buchalov

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wieder dieser Zufall

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Ihm sei da ein Fehler unterlaufen. Der zweite Druck mit der Farbe Orange sei nicht genau an die vorgegebene Markierungen gelegt worden. Erst habe er über das Ergebnis geflucht und sich geärgert.

Doch jetzt nach einem Tag der Distanz komme ihm das Bild richtig lebendig und nicht mehr missglückt vor.

Wieder dieser Zufall. So Juergen.

Buchalov

der Zufall

IMG_6024„Hermann, der Vernetzer“ und Juergen saßen nebeneinander und schauten auf Jürgens Wand in „Zelle k5“. Da entstand eine neue Präsentationsform. Sie schauten. Aber darum ging es nicht.

Juergen hatte mal wieder auf schon der Entsorgung preisgegebene Papiere gedruckt, mit zufälligen Ergebnissen.

Sie unterhielten sich über den Zufall im Werkprozess und dass der ja immer anwesend sei, sie begleite und dass man ihn halt bei aller Planerei zulassen müßte und sollte, und dass man dann die Sinne zu schärfen habe dafür, wann dieser Zufall zuschlage, und wehe, man verpasse den Moment. Und dann sei zu entscheiden, ob man das Zufällige zulasse, und nachher seien das in der Regel die Arbeiten, die viel Lebendigkeit ausstrahlten. Darin waren sie sich einig.

Buchalov

erneut …

IMG_1020Ich kam rein, ins „Rosa Zimmer“, heute morgen, und sah Juergen gebeugt über seinem Tisch stehen, mit dem Rücken zu mir. „Ich werde jetzt ein Bild davon machen“, sagte er „und du kannst es veröffentlichen und damit ist es fertig. Ein gutes Werk, wie ich finde!“

Und schon waren wir erneut in der Diskussion über das, was Kunst ist, was schön ist und was der Zufall so alles bewirkt.

Buchalov